Hundealltag

Bekanntschaft mit Paddington

Letzten Sonntag haben wir meinen Arbeitskollegen und Freund Sebastian besucht. Er hat seit ein paar Wochen einen süßen kleinen Labrador Welpen namens Paddington (auch Paddy genannt). Da Buddy und er zukünftige Arbeitskollegen werden sollen, fand ich es sehr wichtig, dass sie sich frühzeitig kennen lernen. 

Da für den Kleinen Autofahren wahrscheinlich noch etwas unheimlich sind, habe ich vorgeschlagen, dass wir vorbei kommen werden. Außerdem befindet der Kleine sich so in seiner gewohnten Umgebung und ist nicht ganz so gestresst. Schließlich hat Paddy bisher, außer seiner eigenen Hundefamilie, noch keine anderen Hunde kennen gelernt. 

Die erste Bewegung

Als wir zum Haus herein gekommen sind, kam Paddy erst neugierig und bellend auf uns zu, erblickt den „großen bösen“ Hund und verschwand sogleich wieder. Buddy verstand die Welt nicht mehr. Warum hatte diese kleine schwarze Hundekollege denn Angst vor ihm? 

Irgendwie konnte ich es ja versehen, denn Buddy ist ungefähr dreimal so groß wie Paddington und hat auf ihn sicherlich bedrohlich bewirkt. Als habe ich Buddy dazu aufgefordert „Platz“ zu machen, sodass er nicht mehr ganz so bedrohlich wirkt. Paddy hat das aber überhaupt nicht überzeugt. Ich durfte ihn zwar streicheln und hoch nehmen, aber zu Buddy hilft er Abstand. Da Buddy an der Leine war und liegen bleiben musste, konnte er auch nicht zu Paddy hin stürmen.

Um das Ganze etwas aufzulockern, beschlossen wir dann einen kleinen Spaziergang mit den Beiden zu machen. Vor allem mit der Hoffnung, dass der kleine draußen die Angst verliert und merkt, dass der große Hund ihm nichts Böses will. 

Unsere Intuition war auf jeden Fall richtig: Nach ein paar Metern an der Leine schlug Paddys Angst eher in Neugier um. Als wir sie schließlich von der Leine ließen, gab es dann endgültig kein halten mehr. Paddy blühte förmlich auf und forderte Buddy sofort zum Spielen auf. Es war toll die beiden rennen und toben zu sehen. Man hat auch sofort gemerkt, wie stark Paddy sich an Buddy orientiert hat.

Ich bin wirklich stolz auf Buddy, er hat das super gemacht. Er war sehr vorsichtig im Umgang mit dem jungen Hund. Ab und an musste er Paddy zwar seine Grenzen zeigen, aber auch das gehört dazu und sollte auch so sein. So kann die Freundschaft für beide eine Bereicherung sein, weil eben der eine vom andren lernen kann.

Buddy und ich freuen uns schon darauf, wenn Paddington das erste Mal mit ins Büro kommt. Ich hoffe sie werden die besten Hundekumpels =)

 

 

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